Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Kurse, Workshops und Hundetraining
1. Teilnahmeberechtigung
An den Angeboten der Hundeschule können grundsätzlich alle Hundehalterinnen und Hundehalter teilnehmen, unabhängig von Hunderasse oder Alter des Hundes.
Die Einteilung in Kurse und Gruppen erfolgt durch die Kursleitung. Wenn für einzelne Kurse oder Lehrgänge besondere Voraussetzungen bestehen (z. B. Vorkenntnisse), müssen diese vom Teilnehmer/von der Teilnehmerin erfüllt werden.
Die Hundeschule behält sich vor, Teilnehmer oder Hunde abzulehnen, sofern dies für einen sicheren und störungsfreien Trainingsablauf erforderlich ist.
2. Anmeldung
Die Anmeldung zu Kursen, Einzelstunden, Workshops oder sonstigen Veranstaltungen kann schriftlich, telefonisch oder elektronisch erfolgen.
Mit der Anmeldung erkennt der Teilnehmer/die Teilnehmerin diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen an und verpflichtet sich zur Zahlung der jeweils gültigen Teilnahmegebühr.
Die Anmeldung wird verbindlich, sobald sie durch die Hundeschule bestätigt wurde. Bei Hausbesuchen gilt auch eine mündliche Terminvereinbarung als verbindlich.
3. Gebühren und Zahlungsbedingungen
Es gelten die Preise der zum Zeitpunkt der Anmeldung gültigen Preisliste.
Die Gebühren können – sofern nicht anders vereinbart –
bar vor Ort bezahlt werden,
vor Beginn des Trainings überwiesen werden oder
nach vorheriger Vereinbarung auf Rechnung beglichen werden.
Bei Rechnungsstellung beträgt die Zahlungsfrist in der Regel 14 Tage.
Bei Nichtzahlung kann der Teilnehmer/die Teilnehmerin vom Training ausgeschlossen werden. Die Verpflichtung zur Zahlung der Teilnahmegebühr bleibt hiervon unberührt.
4. Durchführung von Kursen und Trainings
Die Durchführung von Kursen ist an eine Mindestteilnehmerzahl gebunden. Wird diese nicht erreicht, behält sich die Hundeschule vor, Kurse zeitlich zu verschieben oder abzusagen.
Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall vollständig erstattet oder auf Wunsch für einen späteren Termin gutgeschrieben.
Die Hundeschule behält sich vor, Trainingsorte, Trainingszeiten oder Trainerinnen und Trainer zu ändern, sofern dies aus organisatorischen Gründen erforderlich ist.
Die Hundeschule behält sich außerdem bis zu 14 Tage pro Jahr für Urlaub oder Schließzeiten vor. Diese Schließzeiten wirken sich nicht auf die Zahlungen der Mitgliedschaft aus.
5. Rücktritt und Absage durch Teilnehmer
Die Teilnahme an Workshops kann bis 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn storniert werden.
Die Teilnahme am Mantrailing-Training kann bis 24 Stunden vor Trainingsbeginn abgesagt werden.
Die Teilnahme an Kursen aus dem Kursplan muss mindestens 24 Stunden vor Kursbeginn abgesagt werden.
Einzelstunden müssen ebenfalls mindestens 24 Stunden vorher abgesagt werden.
Bei nicht rechtzeitiger Absage oder Nichterscheinen wird die jeweilige Trainingsstunde bzw. Veranstaltung vollständig berechnet.
Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht nicht, wenn der Teilnehmer/die Teilnehmerin eine Veranstaltung vorzeitig abbricht oder dem Training fernbleibt.
Hinweis: Mitgliedsbeiträge werden nicht erstattet oder ausgesetzt, wenn Kurse aufgrund von Wetterbedingungen oder zu geringer Teilnehmerzahl entfallen.
6. Pflichten der Teilnehmer
Die Teilnehmer verpflichten sich:
den Anweisungen der Trainerinnen und Trainer Folge zu leisten
ihren Hund während des Trainings unter Kontrolle zu halten
Störungen des Trainingsablaufs zu vermeiden
Trainingsgeräte und Infrastruktur pfleglich zu behandeln
pünktlich zu Kursen, Workshops und Trainings zu erscheinen, da ein zu spätes Kommen den Trainingsablauf für alle anderen Teilnehmer stört.
Bei Verspätungen ist es möglich, dass der Teilnehmer/die Teilnehmerin nicht mehr auf das Gelände gelassen wird.
Bild- und Tonaufnahmen während des Trainings sind nur nach vorheriger Zustimmung der Hundeschule erlaubt.
7. Gesundheit der Hunde
Teilnehmende Hunde müssen gesund und frei von ansteckenden Krankheiten sein.
Alle Hunde müssen über einen gültigen Impfschutz verfügen, insbesondere gegen Staupe und Parvovirose. Der Impfpass ist auf Verlangen vorzulegen.
Kranke oder ansteckende Hunde dürfen nicht am Training teilnehmen.
8. Läufige Hündinnen
Läufige Hündinnen sind vom Training auf dem Hundeplatz grundsätzlich ausgeschlossen.
Bei Trainingsangeboten außerhalb des Hundeplatzes – insbesondere beim Mantrailing, bei Themenspaziergängen, Social Walks sowie Workshops – kann eine Teilnahme nach vorheriger Absprache mit dem Trainer bzw. der Inhaberin möglich sein.
Die Teilnehmer sind verpflichtet, die Läufigkeit ihrer Hündin rechtzeitig mitzuteilen.
9. Haftpflichtversicherung
Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, für seinen Hund eine gültige Tierhalterhaftpflichtversicherung abzuschließen.
Der Teilnehmer haftet für sämtliche Schäden, die durch ihn oder seinen Hund verursacht werden.
10. Leinenpflicht und Sicherheit
Während des Trainings gelten die Anweisungen der Trainerinnen und Trainer bezüglich Leinenpflicht, Freilauf und Sicherheitsabständen.
Hunde dürfen nur nach ausdrücklicher Aufforderung durch die Trainer von der Leine gelassen werden.
Die Teilnehmer sind verpflichtet, Rücksicht auf andere Menschen, Hunde und die Umgebung zu nehmen.
11. Aggressives Verhalten
Zeigt ein Hund aggressives Verhalten gegenüber Menschen oder anderen Hunden, kann die Trainerin oder der Trainer:
Trainingsmaßnahmen anpassen
Sicherheitsauflagen (z. B. Leine oder Maulkorb) anordnen
oder den Hund vom Training ausschließen.
Ein Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr besteht in diesem Fall nicht.
12. Ausschluss vom Training
Die Hundeschule behält sich vor, Teilnehmer oder Hunde vom Training auszuschließen, wenn
Gebühren nicht bezahlt wurden
gegen diese AGB verstoßen wird
das Verhalten des Teilnehmers oder Hundes den Trainingsablauf oder die Sicherheit anderer gefährdet
Der Kursleiter/Trainer darf zu jeder Zeit einzelne Hunde oder Personen vom Training ausschließen, wenn diese sich nicht an die Regeln und Umgangsformen halten.
Insbesondere gilt dies, wenn Teilnehmer ihren Hund oder andere Teilnehmer körperlich züchtigen oder sich besonders respektlos verhalten.
13. Haftung
Die Teilnahme am Training erfolgt auf eigene Verantwortung.
Die Hundeschule haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten der Hundeschule oder ihrer Trainer beruhen.
Für Schäden oder Verletzungen, die durch andere Teilnehmer oder deren Hunde entstehen, übernimmt die Hundeschule keine Haftung.
Eltern haften für ihre Kinder.
14. Wetterregelung
Das Training findet grundsätzlich auch bei Regen statt.
Bei starkem Regen, Gewitter oder anderen Witterungsbedingungen, die eine sichere Durchführung des Trainings nicht ermöglichen, kann das Training abgesagt oder verschoben werden.
Das Training findet grundsätzlich statt, sofern die Temperaturen nicht unter −5 °C oder über 30 °C liegen.
Ausnahmen können für Trainingsangebote gelten, die in Innenräumen oder außerhalb des Hundeplatzes stattfinden.
Sollte ein Training aufgrund der Wetterbedingungen abgesagt werden, werden die angemeldeten Teilnehmer rechtzeitig per E-Mail oder WhatsApp informiert.
15. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Organisation und Durchführung der Trainingsangebote verwendet und nicht an Dritte weitergegeben, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
16. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

